Ringgit ist Druck von außen ausgesetzt Der Stern

LETZTEN Montag gingen den Geldwechslern in Singapur die Ringgit-Noten aus, als die Käufer zu ihren Schaltern strömten.

Die Nachfrage nach der lokalen Währung stieg über den Damm, als sich die Menschen an Geldwechslern anstellten, als der Ringgit gegenüber dem Singapur-Dollar ein historisches Tief erreichte.

Der Wechselkurs lag am Montag bei RM3,17 zum Singapur-Dollar, ein Rekordtief.

Es war auch kein Zufall, dass der Ringgit einen Tag später bei 4,35 RM gegenüber dem Greenback gehandelt wurde, dem niedrigsten Stand seit Mai 2020, als die lokale Einheit bei 4,36 RM gegenüber dem US-Dollar gehandelt wurde.

Gestern fiel der Ringgit gegenüber dem US-Dollar auf 4,36 RM, stieg aber gegenüber dem Singapur-Dollar leicht auf 3,16 RM.

Das Narrativ, das über die Schwäche des Ringgit verbreitet wurde, ist, dass es auf schlechte Regierungsführung und Korruption hinweist. Man kann sich jedoch fragen: Welche Faktoren beeinflussen die Stärke der Währung?

Vieles davon hat mit äußeren Faktoren zu tun, die einen großen Einfluss auf die Bewegung des Ringgit haben.

Zu beachten ist, dass der US-Dollar auf ein Zweijahreshoch gestiegen ist.

Alle Augen sind jetzt auf die US-Notenbank gerichtet, da die Märkte davon ausgehen, dass sie aggressive Zinserhöhungen vornehmen wird, um die Inflation einzudämmen, die auf ein Vier-Jahrzehnte-Hoch gestiegen ist.

Einige Kommentatoren erwarten eine Anhebung um bis zu 50 Basispunkte, wenn sich die US-Notenbank nächste Woche trifft.

Die langsameren Wachstumserwartungen Chinas sind angesichts der starken Verbindungen zwischen China und Malaysia auch einer der Faktoren, die den Wert des Ringgit gegenüber dem Greenback nach unten gezogen haben.

Prof. Dr. Yeah Kim Leng von der Sunway University sagte, dass die Schwäche des Ringgit wahrscheinlich vorübergehend sei.

„Der Ringgit erfährt eine Schwäche aufgrund von geldpolitischen Straffungen und Zinserhöhungen in den USA und der erwarteten Verlangsamung in China aufgrund von Covid-19-Lockdowns.

„Das sich verbessernde Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Malaysia, gepaart mit steigenden Exporten, anhaltenden Leistungsbilanzüberschüssen, steigenden Reserven und einer niedrigen und überschaubaren Inflation, sollte dem Ringgit helfen, seinen jüngsten Rückgang zurückzuverfolgen“, sagte er. Unterdessen sagte Lee Heng Guie, Geschäftsführer des Sozioökonomischen Forschungszentrums, dass andere Währungen wie der chinesische Yuan und der japanische Yen ebenfalls schwächer geworden seien.

Er sagte, dass es neben der US-Zinserhöhung noch andere Faktoren wie die Inflation gebe, die zu einer Quelle weltweiter Besorgnis geworden sei.

Der anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der sich auf die Lieferketten ausgewirkt habe, habe die Weltwirtschaft ebenfalls gebremst, sagte er.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichte letzte Woche einen ernüchternden Wachstumsausblick und revidierte seine Prognose für die globale Wirtschaftsleistung von 4,4 % auf 3,6 % vor dem Hintergrund des seit mehr als zwei Monaten andauernden Krieges, während er gleichzeitig vor Unsicherheiten warnte und Inflation.

Dies ist ein Dämpfer für die Weltwirtschaft, die sich langsam von den negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erholt.

Der Forschungsleiter des Malaysian Institute of Economic Research, Dr. Shankaran Nambiar, stimmte zu, dass der Schritt der US-Notenbank und die Verlangsamung des chinesischen Marktes unmittelbar Anlass zur Sorge geben.

„Der Ringgit befindet sich angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine, steigender Ölpreise und dagegen stehender globaler Trends in einer schwierigen Position“, sagte er.

Das erneute Auftreten von Covid-19 in China, Malaysias größtem Handelspartner, und die darauf folgenden harten Maßnahmen der chinesischen Regierung würden zweifellos die Wirtschaft verlangsamen, sagte er.

„Wenn Malaysias Handel mit China einen Abschwung erfährt, wird das offensichtliche Auswirkungen auf die Nachfrage nach Ringgit haben“, sagte er.

„Die Bank Negara hat einen vorsichtigen Ansatz gewählt und scheint es nicht eilig zu haben, die Geldzufuhr zu verknappen.

Sie hat ihre Gründe: Sie will den Erholungspfad wahrscheinlich nicht verzögern und glaubt nicht, dass eine Zinserhöhung dem bestehenden Inflationsdruck etwas Gutes tun wird, aber das lässt den US-Zinsfaktor im Übrigen aus dem Bild es wird sich irgendwann darum kümmern müssen.

„Jedoch ist nicht alle Hoffnung verloren, da eine starke Inlandserholung, eine steigende Inlandsnachfrage und eine robuste Nachfrage nach malaysischen Exporten das Bild umkehren oder zumindest eine Verschlechterung der Kräfte gegen den Ringgit verhindern könnten“, sagte Nambiar.

Er prognostiziert, dass der Ringgit bis zum Ende des zweiten Quartals gegenüber dem Dollar auf 4,40 RM schwächer wird, bevor er vor Jahresende wieder auf 4,15 RM steigen wird.

Wenn überhaupt, könnte ein schwächerer Ringgit dazu führen, dass Malaysier den Ringgit gegen stärkere Währungen eintauschen, um das Studium ihrer Kinder zu finanzieren und Importe teurer zu machen. Auf der anderen Seite könnten malaysische Exporte attraktiver werden.

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